Bericht über unser Auslandspraktikum in Dänemark

Im Zeitraum vom 02.11. bis 15.11.2025 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen des Erasmus+ - Programms ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Ringsted (Dänemark) zu absolvieren. Wir waren zu zweit und besuchten während dieser Zeit die Uhrmacherschule in Ringsted, an der wir wertvolle fachliche sowie persönliche Erfahrungen sammeln konnten.

Während unseres Praktikums arbeiteten wir an einem Taschenuhrwerk, das wir vollständig skeletiert haben. Zu unseren Aufgaben gehörten das Sägen und Feilen der einzelnen Bauteile, das Bläuen von Stahlteilen sowie das Vergolden der Platinen. Zusätzlich lernten wir, wie man eine Anglage fachgerecht ausführt. Durch diese Arbeiten konnten wir unsere handwerklichen Fähigkeiten deutlich verbessern und ein besseres Gefühl für präzises Arbeiten im Uhrmacherhandwerk entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Aufenthalts war die Verbesserung unserer Englischkenntnisse. Der Unterricht sowie die Kommunikation mit Lehrern und Mitschülern fanden größtenteils auf Englisch statt, wodurch wir deutlich sicherer im Umgang mit der Sprache geworden sind.

Vor Beginn des Auslandspraktikums nahmen wir an einem Vorbereitungsseminar teil. Die Unterbringung erfolgte im schulinternen Internat, was den Austausch mit anderen Schülern erleichterte. Besonders positiv fiel uns die offene und freundliche Art der Menschen in Dänemark auf. Sowohl die Lehrer als auch die Mitschüler waren sehr hilfsbereit - bei Fragen oder Schwierigkeiten wurde uns jederzeit sofort geholfen.

Sehr angenehm empfanden wir auch den Umgang zwischen Lehrern und Schülern. In Dänemark ist es üblich, sich zu duzen, wodurch ein Arbeiten auf Augenhöhe entsteht. Dies sorgte für ein entspanntes Lernklima und machte den Unterricht besonders angenehm.

Auch unsere Freizeit war abwechslungsreich und interessant gestaltet. Unter der Woche verbrachten wir viel Zeit mit unseren Klassenkameraden, unternahmen gemeinsam etwas oder spielten zusammen Spiele. Ein besonderes Highlight war ein gemeinsamer Ausflug mit der Klasse nach Kopenhagen. Dort besichtigten wir unter anderem die Rathausuhr, die uns durch ihre Größe, Technik und Detailverliebtheit sehr beeindruckt hat.

Außerdem besuchten wir das Schloss Rosenborg, das für uns eines der absoluten Highlights der Reise war. Besonders faszinierend waren die dort ausgestellten Schätze aus Gold und Elfenbein, die einen tiefen Einblick in die Geschichte und den Reichtum Dänemarks gaben. Zusätzlich nutzten wir unsere freie Zeit, um Kopenhagen und die Umgebung von Ringsted zu erkunden und mehr über das Land und seine Kultur zu erfahren.

Zusammenfassend war das Auslandspraktikum in Dänemark eine äußerst bereichernde Erfahrung. Wir konnten unsere fachlichen Fähigkeiten erweitern, unsere Sprachkenntnisse verbessern und viele neue kulturelle Eindrücke sammeln. Wir würden ein Auslandspraktikum über Erasmus+ definitiv anderen Auszubildenden empfehlen.

Bunte mehrstöckige Häuserzeile am Wasser mit mehreren Segelbooten und einem überdachten Ausflugsboot im Vordergrund
Goldfarbene mechanische Uhr mit mehreren Zahnrädern hinter Glas in einem modernen Gebäude
Nahaufnahme von zwei mechanischen Armbanduhren mit sichtbarem Uhrwerk und Lederarmbändern
Renaissance-Schloss mit zwei Türmen und einer Löwenstatue im Vordergrund unter blauem Himmel

Report on Our Internship Abroad in Denmark

From November 2nd to November 15th 2026, we had the opportunity to complete a two-week internship abroad in Ringsted, Denmark, as part of the Erasmus+ programme. We participated as two apprentices and attended the Watchmaking School in Ringsted, where we gained valuable professional and personal experience.

During our internship, we worked on a pocket watch movement, which we fully skeletonized. Our tasks included sawing and filing the components, bluing steel parts, and gilding the plates. In addition, we learned how to properly create an anglage, which helped us improve our precision and manual skills-an essential aspect of watchmaking.

Another very important part of our stay was the improvement of our English skills. Since communication and lessons were mainly conducted in English, we became much more confident in speaking and understanding the language.

Before the internship started, we took part in a preparatory seminar. Our accommodation was provided in the school's boarding house, which made it easy to connect with other students. The atmosphere at the school was very open and welcoming. The Danish people were extremely helpful and friendly-whenever we had difficulties, teachers or classmates immediately offered their support.

We especially appreciated the relationship between teachers and students. In Denmark, it is common to be on first-name terms with teachers, which creates a sense of working on equal footing. This resulted in a relaxed and motivating learning environment.

Our leisure time was also very diverse and enriching. During the week, we spent a lot of time with our classmates, going out together or playing games. One of the highlights was a class trip to Copenhagen. There, we visited the Copenhagen City Hall Clock, which was extremely impressive due to it size, technical complexity, and attention to detail.

We also visited Rosenborg Castle, which was one of the most memorable experiences of our stay. The most impressive part for us was seeing the treasures made of gold and ivory, which gave us a fascinating insight into Danish history and craftsmanship. In addition, we used our free time to explore Copenhagen and the surrounding areas of Ringsted.

In conclusion, the internship abroad in Denmark was an extremely valuable experience. We were able to expand our professional skills, improve our language abilities, and gain many new cultural impressions. We would definitely recommend an Erasmus+ internship abroad to other apprentices.