Wir sind Umweltschule!

Vor dem Logo '30 Jahre Umweltschule' stehen der Umweltbeauftragte Tilman Brockes und die Schulleiterin der BS19, Kristin Hilmer. Sie halten die Ehrenurkunden in den Händen.

Tilman Brockes und Kristin Hilmer

Gruppenbild: Die Teilnehmer der Veranstaltung mit einem großen Bild, welches einen stilisierten Baum zeigt. Sie halten die Ehrenurkunden in den Händen.

Gruppenbild Umweltschulen

Info und Kontakt

Ansprechperson:
Herr Brockes

  • Update 2025: Zum 5. Mal hat die BS19 den Titel "Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule" erhalten.
  • Mit den Handlungsfeldern "Maßnahmen zum Energiesparen", bei dem alle Räume mit Thermometern und Hinweisen zum richtigen Heizen und Lüften ausgestattet wurden und "Aktionstag zu BNE" bei dem in einigen Bildungsgängen und zahlreichen Klassen Aktionen zum Thema Ressourcen, Klima und Umwelt durchgeführt wurden, konnte sich die BS19 qualifizieren.
  • Die Verleihung der Urkunde erfolgte in diesem Jahr im Loki-Schmidt Garten (Botanischer Garten in Klein Flottbek)

Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule

Die Berufliche Schule Farmsen trägt den begehrten Titel seit dem 13. Juni 2017. Alle zwei Jahre bestimmt eine Jury, welche Schule den Titel tragen darf. Begonnen hat das Engagement mit der Anschaffung und Aufstellung von professionellen Mülltrennbehältern in der Schule.

Das abgebildete Objekt ist ein Wertstoffsammler, genauer gesagt ein Mülltrennsystem mit drei Fächern, das zur getrennten Entsorgung verschiedener Wertstoffe dient.
Mülltrennbehälter

Als langjähriges Projekt wurde wieder die Bachpatenschaft an der Berner Au durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Umweltamt Wandsbek wurden Kiesschüttungen in das Bachbett eingebracht und im Chemieunterricht Gewässerproben analysiert. Im Rahmen von "Hamburg räumt auf" wurde das weiträumige Umfeld des Bachabschnitts und des Schulgeländes von Müll befreit.

Tilman Brockes, Projektleiter an der BS19:

"Hier an der Schule können wir die Auszubildenden und Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz sensibilisieren. Sie engagieren sich und tragen in ihrem beruflichen Werdegang zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen bei."

Als zweites Handlungsfeld wurde ein Repaircafe durchgeführt, bei dem Fahrräder, elektrische Geräte, Kleidung oder sonstige Gegenstände repariert wurden. Auch das ist gelebter Klimaschutz, bei dem nicht nur Gegenstände weiterverwendet, sondern bei der Reparatur auch viel gelernt werden kann.

Tilman Brockes:

"Ein Projekt in dem die jungen Menschen aus technischen Berufen ihr Fachwissen beim Reparieren von Geräten einbringen können. Nicht alles lässt sich wieder in Stand setzen, aber nicht alles muss weggeworfen werden."